Michael Vietz ist unser Bundestagskandidat
Für den Hamelner CDU-Vorsitzenden votierten 54 der anwesenden Delegierten, auf seine Mitbewerberin Ursula Holstein entfielen 16 Stimmen.
In seiner Vorstellungsrede stellte er die Grundsätze heraus, die ihn erst zur Mitgliedschaft in der CDU und jetzt zu seiner Kandidatur bewogen haben.
Er habe sich bewusst für eine Volkspartei entschieden, die mehr als nur eine Klientel vertreten will, sondern ein breites Angebot unterbreiten will. An Arbeitnehmer und Unternehmer. An Arbeiter und Akademiker. An Selbstständige und Beamte. An Gewerkschaftler und Arbeitgeber. Was auch dazu führt, dass manche Diskussionen halt etwas heftiger ausfallen und vielleicht nicht jeden befriedigen.
Gemäß dem altbekannten Spruch Friedirch dem Großen, "Jeder soll nach seiner Fasson selig werden", wolle er seine Stimme gegen den Trend zum sogenannten "Gouvernanten-Staat" erheben und sich hier in die Diskussion in Berlin mit einbrigen. Hilfsbedürftigen müsse man helfen und unterstützen, aber wer keine Hilfe benötigt, der solle seinen Lebensweg auch ohne unnötige Bevormundung und Einmischung finden. Der Staat, durchaus schlank aber stark, solle seinen Bürgern vor allem einen Rahmen bieten, in dem sie nach eigenem Ermessen nach Glück und Wohlstand streben können.
Ein anliegen ist auch die Zukunftsfähigkeit unserer Region. In einer Prognos-Studie 2007 wurde gerade dem südlichen Wahlkreisteilen Northeim und Holzminden eine düstere Aussicht prophezeit. Dieser dürfe man sich nicht ergeben, sondern muß man entgegenwirken. Nachdem das Land sich bereits nach seinen Möglichkeiten engagiert, ist hier nun auch der Bund gefordert. Zum Beispiel bei der Verbesserung der Verkehrsanbindung, um dem Weserbergland Perspektiven für Menschen und Wirtschaft zu bieten. Perspektiven, die dazu reizen, sich hier niederzulassen, Arbeit zu finden und Familien zu gründen. Und daneben auch den Tourismus Unterstützung bieten.
Hinzu kommt der weitere Ausbau der Infrastruktur. Sei es Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Sei es der Ausbau der Datenautobahn, die zum Teilen noch eher einer holprigen Landstraße gleicht. Sei es Investitionen im Bildungsbereich oder auch der Pflege.
Letztendlich stellte Vietz heraus, dass er diesen Wahlkreis auch nach einer nunmehr 60jährigen Siegesserie der SPD nicht verloren geben wolle. Die Chancen mögen manche zwar für überschaubar halten, aber ihn reizt diese Herausforderung. Es sei nun mal kein gottgegebenes Naturgesetz, dass die SPD hier die Nase vorn hat. Er freue sich auf einen guten und fairen Wahlkampf.
Nach seiner Nominierung stellte er in seinen kurzen Dankensworten noch heraus, dass der eigentlich Bundestagswahlkampf erst am 21. Januar beginnt. "Bis dahin haben wir hier in unserem Wahlkreis drei Abgeordnete und eine Kandidatin, die wir nach dem 20. Januar alle im Niedersächsischen Landtag sehen wollen." Damit sei klar, dass als erstes alle Kräfte für Joachim Stünkel (Wahlkreis Einbeck), Uwe Schünemann (WK Holzminden), Otto Deppmeyer (WK Hameln/Rinteln) und Petra Joumaah (WK Bad Pyrmont) in die Waagschale geworfen werden müssen.
Dewezet: Bericht zur Aufstellung