CDU-Ratsfraktion lässt Alternativen zum "Grünen Reiter" prüfen
Wer sachgerecht entscheiden will, der muss auch wissen, was die einzelnen Varianten kosten würden. Daher hat die CDU-Fraktion für die nächste Sitzung des "Ausschusses für erneuerbare Energien, Bau und Umwelt" beantragt, Alternativen für die Unterführung "Grüner Reiter" zu prüfen.
Zum einen wird die Verwaltung gebeten, den Kostenumfang für eine mögliche Sanierung bzw. Innenraumgestaltung des Fußgängertunnels "Grüner Reiter" zu ermitteln.
Darüber hinaus soll die Verwaltung alternativ prüfen, inwiefern der Fußgängerverkehr über die Kreuzung ohne Benutzung des Tunnels gesteuert werden kann.
Für eine Vielzahl von Touristen stellt der Fußgängertunnel das Eingangstor in die Fußgängerzone dar. Sowohl die Aufgänge als auch der Tunnel selbst sind derzeit in einem gänzlich unattraktiven Zustand. Eine beabsichtigte Erneuerung des Aufganges Osterstraße reicht für die notwendige Aufwertung nicht aus.
Im Gegensatz zur Bäckerstraße, die über die Tiefgarage "Rattenfängerhalle", und den Pferdemarkt, der über das Parkhaus "RondelL" angeschlossen ist, fehlt es an einer Anbindung der Osterstraße "über den Wall".
Daher soll der "Grüne Reiter" entweder im Rahmen einer Innenraumgestaltung saniert oder alternativ geschlossen werden. Als Entscheidungsgrundlage sind die Kosten zu ermitteln.
Parallel hierzu ist eine Analyse der verkehrstechnischen Möglichkeiten zur Schließung des Tunnels und eine Leitung des Fußgängerverkehrs über die beiden Wälle zur Deisterallee erforderlich. Dabei sollte auch die Möglichkeit der Umwandlung des Tunnels in eine Fahrradabstellanlage geprüft werden.
Beide Varianten sollen von der Verwaltung aufgezeigt werden, damit der Politik eine Entscheidungsgrundlage über die Zukunft des Fußgängertunnels vorliegt. Eine Entscheidung ist damit noch lange nicht getroffen. Nur sollte man sich über mögliche Alternativen und iher Kosten vor einer solchen immer im Klaren sein.